Katzen

Eigentlich hatte ich immer gesagt, dass 4 Katzen genug sind aber
mittlerweile sind es
dann doch schon sechs. :-)
4 Maine Coons und 2 normale Hauskatzen.
Da gibt es
einmal Silence. Er ist ein weißer Maine Coon Kater, welcher am 05.02.2007 geboren
wurde.
Dann lebt der
rot weiße Maine Coon Kater Gismo bei uns. Er ist am 06.03.2010 geboren.
Am 07.08.2010 kam dann
Bailey dazu. Ein Black Tabby Maine Coon Kater, welcher am 13.12.2009 geboren
wurde.
Am 24.04.2011 ist unser kleiner Blue
Solid Maine Coon Kater eingezogen. Für ihn haben wir 1200km Fahrt auf uns
genommen. Meilo ist am 07.02.2011 geboren.
Zum Schluss
gibt es da noch unsere 2 Mädels. Whiskey, geboren im September 2000, und
Sid, geboren im Februar 1998.
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Regenbogenbrücke
Leidensgeschichte meines Maine Coon Katers Midnight.
Bilder von ihm sind weiter unten auf der Seite.
Ich möchte gerne allen Katzenliebhabern mitteilen, was mein
Kater und auch ich durchgemacht haben in der kurzen Zeit, welche wir miteinander
verbringen durften. Jeder, der ähnliche Erfahrungen gesammelt hat oder momentan
in einer ähnlichen Situation ist, kann gerne Kontakt mit mir aufnehmen um sich
auszutauschen.
Midnight wurde am 19.07.2005 geboren und musste leider am
25.05.2010 eingeschläfert werden.
Bereits im Alter von wenigen Wochen fing er an mit Durchfall.
Trotz der Wahl einen anderen Kater nehmen zu können, hatte ich mich für ihn
entschieden.
Somit zog Midnight im Alter von 14 Wochen bei mir ein. Immer
wieder musste ich gegen den Durchfall ankämpfen und verschiedene Sorten Futter
versuchen.
Aus dem Durchfall wurde irgendwann eine Verstopfung und sein
Darm wurde des öfteren unter Narkose geleert. Da sich sein Darm mittlerweile so
geweitet hatte und wahrscheinlich in einem bestimmten Bereich nicht mehr richtig
funktionierte, war eine Darm-OP unumgänglich.
Trotz vorheriger Warnungen, dass er nach der OP wahrscheinlich
nur noch Durchfall haben wird, wurde die OP gemacht. Anhand dieser Erfahrungen
muss ich sagen, dass es die beste Entscheidung war ihn operieren zu lassen. Nach
der OP war alles ok. Keine Spur von Durchfall. Eher so, dass ich weiterhin
darauf achten musste, dass er nicht zu viel Trockenfutter frisst und der Kot
nicht wieder zu fest wird.
Anfang 2009 habe ich erstmals einen epileptischen Anfall bei
ihm mitbekommen. Trotz vieler Tests und Untersuchungen konnte nie festgestellt
werden, warum er ca. alle 4 Wochen solch einen Anfall hatte. Da die Anfälle
nicht öfter kamen oder ich zumindest nicht öfter welche mitbekommen habe, wurde
er nicht auf Tabletten eingestellt. Laut Aussage vom Arzt wäre die Belastung
durch die Tabletten größer gewesen als alle 4 Wochen mal einen kurzen Anfall.
Somit kam zu der Verdauung auch noch die Anfälle hinzu.
Im März 2010 fing er an immer weniger zu fressen. Anfangs habe
ich mir keine Gedanken gemacht, da er schon immer ein schlechter Fresser war.
Als man ihm aber beim abnehmen zusehen konnte ging es mal wieder zum Tierarzt.
Da dieser Zustand nach meinem Umzug nach Niedersachsen war und ich einen neuen
TA aufsuchte, musste ich erstmal sämtliche bisherige Krankheiten und Probleme
berichten.
Über viele Wochen wurden viele Röntgenbilder gemacht und
einige Medikamente verabreicht. Leider half nichts.
Über die komplette Behandlungsdauer hatte er kein Fieber. Das
Blutbild war ok. Eine Aufnahme vom Darm ergab nichts. Eine Aufnahme vom Herz
ergab, dass das Herz leicht vergrößert war und es machte beim Abhören auch
leichte Geräusche. Lunge war OK. Sein rechtes Auge war nach unten geklappt.
Also mit dem linken schaute er normal geradeaus und mit dem rechten nach unten.
Bei einer Aufnahme vom Kiefer entschied der Arzt 2 Zähne zu ziehen, welche nicht
ganz ok aussahen. In der Hoffnung, dass die OP die Rettung ist, wurde diese
gemacht. Trotz vorheriger Info. dass Midnight eine normale Narkose nicht so gut
verträgt, bekam er die volle Dröhnung und es hat Stunden gedauert, bis er wieder
auf den Beinen war.
Leider verschlechterte sich sein Zustand nach der OP. Er fing
nach der OP an schlecht zu atmen. Mittlerweile hatte er von 10kg auf 5kg
abgenommen und konnte sich kaum noch auf den Beinen halten. An fressen war nicht
zu denken und ich hatte angst, dass er mir vor dem gefüllten Napf verhungert.
Haben ihm dann schon Futter mit der Spitze ins Maul gegeben, damit er überhaupt
was zu sich nimmt.
Ich konnte ihn nur noch unter Tränen anschauen und wusste vor
lauter Verzweiflung nicht mehr, was ich noch tun könnte. Nach Absprache mit dem
Tierarzt wurde er an den Tropf gelegt, damit er wenigstens ein wenig Flüssigkeit
bekommt und sein Kreislauf nicht zusammen bricht. Aufgrund seiner
Atembeschwerden hat der TA erneut eine Aufnahme vom Brustkorb gemacht. Der
Brustkorb, welcher vor der Zahn-OP völlig ok war, war nun komplett mit
Flüssigkeit gefüllt.
Als wir ihn am Abend wieder abholen wollten, hatten wir auch
gleich den weißen Maine Coon Kater Silence dabei, welcher seine Impfung bekommen
sollte. Aufgrund der Flüssigkeitsansammlung teilte mir der Arzt mit, dass
Midnight FIP hat. Ich hätte ihn zwar unter Medikamenten wieder mitnehmen können
aber müsste ihm dann beim sterben zusehen. Bisher hatte ich mich mit FIP noch
nicht beschäftigt. Ich wusste nur, dass es sehr ansteckend ist. Somit blieb für
mich keine andere Lösung als ihn einschläfern zu lassen um meine anderen 3
Katzen zu schützen und die Hoffnung zu haben, dass sie sich noch nicht
angesteckt haben.
Mittlerweile habe ich mir so viel über diese Krankheit
angelesen und habe Erfahrungen ausgetauscht.
Aufgrund von Urlaub meines bisherigen TA habe ich mir einen
Ersatz- TA gesucht und der stellte mir eine erschreckende Frage nachdem ich die
Geschichte von Midnight erzählt habe. Sie fagte mich, ob wir uns sicher waren,
dass es FIP war, da viele Anzeichen auf ein Herzproblem hinweisen und Maine
Coons wohl bekannt sind für Herzprobleme. Leider kann ich die Einschläferung
nicht rückgängig machen und auch die Diagnose nicht mehr überprüfen.
Midnight war mein erster Maine Coon und ich muss sagen, dass
er mein größter Schatz war. Sein Charakter war einzigartig. Ich bin dankbar
für jeden Moment, welchen ich mit ihm verbringen durfte.
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